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    Wie kann ich einem Muskelkater vorbeugen?

    von | 21.Januar 2012

    Viele Ursachen, ein Ziel
    Wer selbst Tennis spielt, hat mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit schon einmal mit einem Muskelkater Bekanntschaft gemacht. Zwar wird lebhaft darum gestritten, was genau die Ursachen für einen Muskelkater sind; von eingelagerter Milchsäure über kleine Muskelrisse bis hin zu Druck durch Wasser wird hier manche Position vertreten. Für denjenigen, der von einem Muskelkater betroffen ist, ist jedoch in erster Linie die Frage relevant, wie man zukünftig einem Muskelkater vorbeugen kann. Hierzu sollen die folgenden Ausführungen eine Hilfestellung bieten und aufzeigen, wie sich schmerzende Muskeln effektiv verhindern lassen.

    Zwei Hauptdarsteller in der Muskel-Arena
    Essentiell für gesunde, starke und leistungsfähige Muskeln sind an vorderster Stelle die Mineralstoffe Magnesium und Calcium. Wer sich mit diesen beiden Komponenten ausreichend versorgt, ist weitaus besser gegenüber dem Muskelkater gewappnet als ein Organismus, der hier Defizite aufweist. Wie man diese Zufuhr herstellt, ist weitgehend eine Frage des persönlichen Geschmacks; während manche Menschen großen Genuss bei Milch und Milchprodukten empfinden, mögen andere dieses eigentlich für junge Kälber gedachte Nahrungsmittel gar nicht. Ihnen ist dann mit Blick auf ihre Calciumversorgung der Griff zu speziell angereicherten Riegeln zu empfehlen, die es auch in vielen Supermärkten gibt. Natürlich kann man ebenso ein Präparat aus der Apotheke wählen, wobei man viel Geld spart, wenn man auf der „Natursubstanz“ besteht und darauf verzichtet, Kapseln und Pillen zu kaufen. Zusätzlich muss genug getrunken werden, damit die Stoffe vom Körper auch gut verwertet und den Muskeln zur Verfügung gestellt werden können.

    Vor- und Nachbereitung: Belastung muskelfreundlich gestalten
    Um Muskelkater vorzubeugen, hilft es sehr, sich vor sportlicher Betätigung oder sonstiger kraftzehrender Anstrengung ordentlich aufzuwärmen. Dazu bedient man sich leichter, schneller Bewegungen, die eine Kontraktion der Muskeln bewirken, ohne sie jedoch zu sehr anzustrengen. Ob jedoch vor der Muskelbetätigung auch Dehnen angezeigt ist, wird unterschiedlich beantwortet. Konsens besteht jedoch dahingehend, dass Dehnen im Anschluss an muskuläre Anstrengung sehr förderlich dafür ist, dem Muskelkater einen Riegel vorzuschieben. Auch Wärme hilft sehr gut bei der Erholung des strapazierten Gewebes; warme Duschen und sanfte (Selbst-) Massagen lockern und kurbeln die Durchblutung an.

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