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    Die Australian Open wieder ganz im Zeichen des Djokers?

    von | 21.Januar 2021

    Quelle: Pixabay

    Die neue ATP-Saison hat begonnen und mit den Australian Open steht bereits das erste Grand-Slam-Turnier vor der Tür. Vom 8. bis 21. Februar kämpft die Tennis-Elite Down Under um den Titel. In den letzten Jahren stand das Turnier ganz im Zeichen von Novak Djokovic. Der Serbe geht als Titelverteidiger und Rekordsieger an den Start. Holt sich Djokovic seinen neunten Turniersieg, oder kann die Konkurrenz die Dominanz des Weltranglistenersten endlich beenden? Es wird spannend.

    Djokovic in Topform

    Djokovic feierte seinen ersten Turniersieg in Melbourne im Jahr 2011 mit einem klaren Dreisatz-Erfolg über Andy Murray. Während der Brite seiner Topform derzeit weit hinterherhinkt, ist Djokovic nach wie vor das Nonplusultra im Herrentennis. Lediglich Stan Wawrinka (2014) und Roger Federer (2017, 2018) haben es seitdem geschafft, die Dominanz des Serben zu unterbrechen. Wenig überraschend also, dass Djokovic bei den Tennis-Wetten wieder als der absolute Top-Favorit geführt wird. Bei bet365 rangiert er mit einer Quote von 2,10 klar vor Rafael Nadal (6,00), Dominic Thiem (6,00) und Daniil Medvedev (6,50). Die deutsche Tennis-Hoffnung Alexander Zverev kommt im Vergleich dazu auf 13,00 (Stand: 20. 01).

    Das kommt nicht überraschend. Djokovic hat das Jahr 2020 wieder einmal mit klarem Vorsprung in der ATP-Rangliste abgeschlossen. Vergangene Saison hat er lediglich fünf seiner 46 Matches auf der Tour verloren. Dazu feierte er vier Titel. Darunter war auch der in Melbourne.

    Quelle: Pixabay

    Holt die Konkurrenz bereits auf?

    Dennoch ist Djokovic keinesfalls unbesiegbar. Der Titel in Australien war sein einziger Major-Erfolg im vergangenen Jahr. Bei den US Open wurde er disqualifiziert, bei den French Open scheiterte er im Finale an Nadal. Wimbledon wurde im Jahr 2020 nicht ausgetragen, doch auch beim ATP-Finale in London musste sich der Djoker der Konkurrenz geschlagen geben. Im Halbfinale war aber gegen Thiem Endstation.

    Überhaupt ist vom Österreicher einiges zu erwarten. Thiem scheint der Spieler zu sein, der die Dominatoren der vergangenen Jahre am ehesten bezwingen kann. Djokovic unterlag der Nummer drei der Welt in zwölf Duellen bereits fünfmal. Gegen Nadal feierte Thiem sechs Siege in 15 Vergleichen und gegen Roger Federer ist seine Bilanz mit 5:2 sogar positiv. Federer wird in dieser Saison allerdings nicht in Australien aufschlagen. Der Schweizer fühlt sich nach zwei Operationen am Knie noch nicht bereit für ein Major-Turnier.

    Nur Djokovic, Nadal oder Thiem?

    Von den Titelträgern der vergangenen zehn Jahre sind damit lediglich Novak Djokovic und Stan Wawrinka dabei. Wawrinka wird derzeit nur noch auf Rang 18 der Weltrangliste geführt. Der 35-Jährige holte in den vergangenen vier Jahren lediglich zwei Titel. Ein weiterer Erfolg bei den Australian Open wäre demnach eine große Überraschung. Nicht so beim Sieger von 2009, Rafael Nadal. Der Spanier hat es seit seinem Triumph noch viermal ins Finale geschafft. Zum Titel hat es jedoch nicht mehr gereicht. Trotzdem kann der Sandplatzkönig an einem guten Tag nach wie vor jeden Gegner schlagen. Auch Djokovic. Ein mögliches Aufeinandertreffen ist allerdings erst im Finale möglich.

    Thiem hingegen hat gerade erst gezeigt, dass er auch Grand-Slam-Turniere gewinnen kann. Bei den letzten US Open holte er seinen ersten Major-Titel im Finale gegen Alexander Zverev. Dieser muss hingegen noch wie Daniil Medvedev auf den ganz großen Wurf warten. Zverev hat sich gerade erst von seinem Trainer und seinem Management getrennt. Ob ihn das in seiner Vorbereitung beeinträchtigt, bleibt abzuwarten. Mehr als die Rolle des Herausforderers ist für Deutschlands Tennis-Hoffnung noch nicht drin. Zverev hat es nun selbst in der Hand.  Bleibt er das ewige Talent, oder kann er die Lücke zu ganz nach oben endlich schließen? Einen Schritt weiter scheint da schon Medvedev zu sein, der zuletzt die ATP-Finals in London gewinnen konnte. Ein Grand-Slam-Titel fehlt allerdings auch dem Russen noch in seiner Sammlung.

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