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    Andrea Petkovic scheitert an Na Li und ihrer Nervösität

    von | 25.Januar 2011

    Das wars, Andrea Petkovic hat ihre Viertelfinal-Begegnung bei den Australian Open gegen die Chinesin Na Li (oder Li Na? Ich weiß das nie…) in zwei Sätzen doch relativ deutlich verloren. 6:2 und 6:4 hieß es am Ende für die Chinesin, die sehr gutes und solides Tennis mit wenigen Fehlern gespielt hat. Im ersten Satz lief Petkovic der Musik total hinterher, im zweiten wurde sie zwar etwas besser, hatte aber nie eine ernsthafte Chance. Sie war nicht gut drauf, machte mehr Fehler als gegen Sharapowa und wirkte müde.

    Diesen Eindruck bestätigte sie anschließend in Interviews. Sie habe nur eine Stunde geschlafen, weil sie so nervös gewesen war vor diesem großen Spiel sagte sie in einem Interview. Und so spielte sie auch, total unausgeschlafen. Unter dieser Vorraussetzung gewinnt man kein Grand Slam-Viertelfinale. Aber Petkovic ist eine Arbeiterin mit sehr professioneller Einstellung, die Schlaf-Problematik liegt sicherlich nicht an fehlender oder falscher Einstellung, sondern an ihrer Nervösität vor oder bei wichtigen Begegnungen. Ähnlich wie bei den US Open gegen Zvonareva. Diese Problematik bei ihr wurde nicht nur in diesem Blog bereits mehrfach beschrieben, wenn sie das nicht in den Griff bekommt wird sie keine ganz großen Begegnungen gewinnen können, vielleicht weiterhin nur bei „kleinen“ Turnieren Erfolg haben können.

    Trotzdem war ihr Auftritt bei den Australian Open 2011 insgesamt erfrischend positiv, auch als Ausreißer nach oben für das deutsche Tennis. Und ihre Gegnerin war an diesem Tag auch schwer zu schlagen, selbst mit mehr Schlaf.

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