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    Djokovic und Söderling

    von | 24.November 2009

    So heißen die strahlenden Sieger des zweiten Tages der Tennis WM in London 2009. Die Partie Djokovic gegen Davydenko war hochklassig, zwar mit verhältnismäßig vielen Fehlern teilweise für dieses Niveau aber trotzdem hochklassig auf Grund vieler Marathon-Ballwechsel und sensationellen Schlägen beider Spieler im Matchverlauf. Djokovic auf jeden Fall der emotionalere Spieler, der sich gepushed hat, selbstkritisch war, unzufrieden mit eigenen Fehlern und damit die Eigenmotivation entwickelt hat, die wohl entscheidend war. Davydenko dagegen am Ende ein Ritter der traurigen Gestalt. Er hat viele Ballwechsel dominiert, das Match teilweise in der Hand gehabt, es aber am Ende emotionslos aus der Hand gegeben. Meiner Meinung nach symptomatisch für seine ganze Karriere. Weil er in den entscheidenden Momenten dem Gegner emotional die Matchführung überlässt, obwohl er vom Können her oft den Sack zumachen kann, gelingt ihm kein großer Titel. Irgendwie schade für diesen doch sympathischen und verdammt soliden Spieler. Aber irgendwie mehr Maschine als Mensch…

    Im ersten Match des Tages hat Söderling gegen Nadal gewonnen. Der gewohnt konstante Söderling ist dabei auf einen schwachen Nadal gestoßen. Was ist nur mit ihm los? Ist es noch die Verletzung, die vielleicht nie ganz auskuriert wurde weil der ehrgeizige Spanier sich keine ausreichende Pause gönnt oder ein Knax der der Zwangspause, der ihn psychisch nicht an Höchstleistungen vergangener Tage anknüpfen lässt? Jedenfalls ist Rafael Nadal derzeit nur ein Schatten seiner selbst!

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