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    Federer besiegt Murray, Del Potro schlägt Verdasco

    von | 25.November 2009

    Am dritten Tag der Tennis-WM in London konnte Roger Federer seiner Favoritenstellung gerecht werden. Obwohl er zu Beginn gegen einen stark spielenden Murray wenig Chancen hatte und viele Fehler machte, konnte er ab mitte des zweiten Satzes den Spieß umdrehen. Als Federer warm wurde hat er Murray zermürbt, der dann auch nervlich angeschlagen und am Ende demoralisiert wirkte. Ein Weiterkommen ist für ihn ja trotzdem noch drin, er muss „nur“ Verdasco schlagen, der bereits ausgeschieden ist. Bei dem Match Federer gegen Murray gab es zwischenzeitlich geniale Ballwechsel, vor allem Federer hat zwischendurch Bälle gespielt (denke an einen Volley, den er überrascht und nur wenige Zentimeter über dem Boden schlagen muste und genial platziert hat oder einige seiner Lobs), die außer ihm kaum jemand mit dieser Präzision und Leichtigkeit schlägt. Anscheinend muss der gute Roger immer erst warm werden während der Matches, mit zunehmender Matchdauer minimiert er bisher seine Fehler und lässt den Gegnern gegen Ende der Begegnung kaum Chancen. Wenn dieser Trend für das gesamte Turnier gilt, dann heißt der Tennis-Weltmeister 2009 ganz klar Roger Federer!

    Del Potro konnte durch seinen Sieg gegen Verdasco seine Chancen wahren, auch wenn er zum Weiterkommen wohl Federer wie im US-Open-Finale schlagen müsste. Sein Match gegen Verdasco war ein weiteres Highlight dieser WM, die bisher durch absolut hochklassige Begegnungen und fantastische Rahmenbedingungen glänzt. Dieses Turnier hat das Potential lange in Erinnerung zu bleiben und liefert jetzt schon die Bestätigung der Entscheidung, die Tennis-WM in London stattfinden zu lassen.

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