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    Federer erspielt sich die Unsterblichkeit

    von | 9.Juli 2012

    In diesem Wimbledon-Finale wurde Geschichte geschrieben, das war bereits vorher klar: Entweder gewinnt mit Andy Murray als erster Brite das Turnier seit Ewigkeiten (1936) und sein erstes Grand Slam-Turnier (im vierten Versuch) oder Roger Federer trägt sich endgültig als King Roger in die Annalen ein. Und letzteres ist eingetreten: Durch seinen insgesamt siebten Sieg auf dem heiligen Rasen von Wimbledon ist er nun zusammen mit Pete Sampras Rekordhalter in dieser Statistik, ebenso wie in der Anzahl der Wochen in der er Nr.1 der Tennis-Weltrangliste ist. Doch diese Rangliste wird er schon sehr bald alleine anführen…
    Somit ist Roger Federer in den Tennis-Olymp aufgestiegen, sein Name wird in der Geschichte in einem Atemzug mit Björn Borg genannt werden können und, seine Karriere ist ja noch nicht vorbei, vielleicht wird er in Zukunft als der größte Tennisspieler aller Zeiten bezeichnet werden.
    Sportlich ist dieser Erfolg beachtlich: nachdem er 2010 die Weltranglistenspitze räumen musste, und in den großen Finals reihenweise Niederlagen gegen Nadal und Djokovic einstecken musste, traute ihm eigentlich kaum noch jemand zu diesen letzten Schritt zurück an die Weltspitze gegen die jüngeren Spieler nochmal zu schaffen und so diese Rekorde ein- bzw. aufzustellen die oben genannt wurden. Man kann fast sagen: Sein Lebenswerk wurde gestern in Wimbledon gekrönt. Um unsterblich zu werden muss er eigentlich nicht mehr viel tun, eigentlich nur noch rechtzeitig die Karriere beenden. Doch kurzfristig gibt es dafür eigentlich keinen Anlass!
    Kurz zum Spiel: Nachdem Murray, vom Publikum frenetisch unterstützt, Federer in der Anfangsphase den Schneid abkaufen und den ersten Satz gewinnen konnte schien das hochklassige Match offen zu sein. Doch Federer wäre nicht Federer wenn er mit dieser Situation nicht hätte umgehen können. In der entscheidenden Situation im zweiten Satz (beim Stand von 6:5 für ihn bei Aufschlag Murray) gelang ihm das Break zum Satzausgleich und fortan dominierte er die Partie. Seine Aufschläge brachte er ohne zu zittern durch, während Murray mehr und mehr kämpfen musste um gegen diesen über weite Phasen fehlerfrei spielenden Roger Federer seine Aufschlagspiele durchzubringen. Folgerichtig gelang dem Schweizer pro Satz auch jeweils ein Break, anschließend konnte er entspannt bis zum Satz- bzw. Matchgewinn „durchservieren“.
    Ach ja: bei den Damen gab es auch eine Siegerin: Serena Williams hat es mal wieder allen gezeigt: Power-Tennis auf Rasen ist das Maß aller Dinge. Und von ihrem Stil her ist Serena Williams eigentlich die einzige Spielerin auf der WTA-Tour, die das auch so konsequent spielt. Deshalb gewinnt sie eigentlich jedes Jahr in Wimbledon wenn sie halbwegs fit ist… Letzteres war eigentlich die größere Leistung, nach ihren enormen gesundheitlichen Problemen vor gut einem halben Jahr das Turnier so durchzustehen. Glückwunsch dafür, Miss Williams!

    2 Kommentare »

    2 Kommentare to “Federer erspielt sich die Unsterblichkeit”

    1. Lars meint:
      13.Juli 2012 at 12:06

      Früher oder später musste es ja klappen. Dass Federer ein Top-Mann wie eins Becker und co ist, war ja schon lange klar. Ein Eintrag in die Geschichtsbücher war auch hier nur eine Frage der Zeit, finde ich.

    2. Holger meint:
      23.Juli 2012 at 12:16

      Sehe ich auch so, das war nur eine Frage der Zeit. Aber auch die (so denke ich) wird bal ein Ende finden. Der Junge ist satt, sorry an alle Federer-Fans

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