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  • Favoritensterben bei den Australian Open

    Von Matthias Nientiedt | 22.Januar 2014

    Nach Serena Williams hat es nun bei den Herren ebenfalls den Topfavoriten auf den Australian Open-Titel 2014 erwischt: Novak Djokovic hat gegen Stan Wawrinka verloren in einem umkämpften 5-Satz-Krimi. Aber auch wenn das Ergebnis als Sensation gefeiert wird, irgendwie hat es sich angedeutet. Dieser Wawrinka wird immer besser, hat sich mittlerweile in der Weltspitze festgesetzt. Aber weil ein großer Titel fehlt hat die Öffentlichkeit das vielleicht noch nicht so registriert. Wer sich erinnert: bereits im letzten Jahr bei den Australian Open konnte der Djoker erst im fünften Satz mit 12 zu 10 gegen den Schweizer gewinnen, und auch bei den US Open benötigte der Serbe im Halbfinale 5 Sätze gegen Wawrinka. Also immer sehr knapp zwischen den beiden, nun ist es eben einmal umgekehrt ausgegangen. Verdient hat sich das der Schweizer auf jeden Fall! Nun trifft er auf Berdych, und da Roger Federer auch wieder gut drauf ist und Andy Murray besiegen konnte sind nun noch zwei Schweizer Tennisspieler im Rennen.

    Sehr spannend ist es auch bei den Damen: Neben dem Shooting-Star Eugenie Bouchard, der ich übrigens die Daumen drücken werde, ist auch Dominika Cibulkova wieder groß in Form. Die Halbfinals heißen nun Bouchard gegen Li und Cibulkova gegen Radwanska. Wer hätte das gedacht vor dem Turnier!

    Australian Open 2014

    Von Matthias Nientiedt | 21.Januar 2014

    Die Australian Open 2014 sind in der zweiten Woche und haben einen neuen Star hervorgebracht: Eugenie Bouchard! Für Tennis-Experten keine große Überraschung, die 19-jährige Kanadierin ist ein Riesentalent und es war nur eine Frage der Zeit, wann die breite Öffentlichkeit dieses auf Grund guter Ergebnisse bemerkt. Nun ist es soweit, die sympathische und hübsche Eugenie Bouchard hat als Außenseiterin Ana Ivanovic geschlagen, die ihrerseits zuvor die Top-Favoritin Serena Williams ausgeschaltet hatte. Nun trifft sie auf Li Na, die ebenfalls in bestechender Form agiert, wie eigentlich jedes Jahr bei den Australian Open. Das wird auf jeden Fall ein tolles Match!

    Die deutschen Damen sind ja leider nicht mehr vertreten, als letzte war Angie Kerber ausgeschieden gegen Pennetta (die zuvor auch Mona Barthel besiegen konnte). Das war schon etwas enttäuschend, zumal die Italienerin schon länger nicht mehr zu den Top-Spielerinnen im Damentennis gehört. Noch schlechter machte es Sabine Lisicki, die bereits in der zweiten Runde gegen Niculescu die Segel streichen musste. Vielleicht hat sie gerade einfach andere Dinge im Kopf…

    Dass bei den Herren kein deutscher Tennisspieler auch nur ansatzweise die zweite Woche erreichen konnte war zu erwarten. Der deutsche Star im Herrentennis ist Boris Becker. Der neue Trainer von Novak Djokovic und die Aufmerksamkeit, die er beim Publikum und auch in der Medienlandschaft auf sich zieht, zeigt schmerzlich dass Tennis-Deutschland immer noch den Becker-Zeiten nachtrauert. Während die Damen es geschafft haben auch in der Breite neue, erfolgreiche Talente an die Weltspitze zu befördern hat sich im Herrentennis seit Boris Becker nichts wirklich getan. Sehr schade!

    Hewitt schlägt Federer in Brisbane

    Von Matthias Nientiedt | 9.Januar 2014

    Alle Jahre wieder zu Beginn des Jahres erscheint Tennis-Teilzeitprofi Lleyton Hewitt aus der Versenkung. Der Australier versucht jedes Jahr zu Saisonbeginn in Down-under eine gute Figur vor seinem Publikum zu machen und natürlich bei den Australian Open gut abzuschneiden. Dann spielt er noch ein bißchen auf der Tour bis Wimbledon, wo er einst seinen größten Erfolg feierte und dann verschwindet der in Australien enorm populäre Hewitt wieder. Das Ganze erinnert mich ein bisschen an die Endphase der Karriere von Boris Becker, der eigentlich auch nur noch Tennis-Profi auf Abruf war, aber jedes Jahr nochmal versucht hat pünktlich in Wimbledon fit zu sein, um dort nochmal bei seinem Lieblingsturnier im Rampenlicht zu stehen.

    Doch dieses Jahr hat Lleyton Hewitt den Vogel abgeschossen. Oder besser gesagt: den Federer! Im Finale von Brisbane besiegte Hewitt den Schweizer in drei Sätzen mit 6:1, 4:6 und 6:3. Für Roger Federer ein erneuter Tiefschlag, er verpasste wie schon bei mehreren Enttäuschungen und überraschenden Niederlagen in 2013 den ersten Turniersieg seit über einem halben Jahr. Er versucht es ja in 2014 mit einem neuen Coach, Stefan Edberg. Dieser war zugegebenermaßen noch nicht an seiner Seite, so dass man jetzt noch nicht sagen kann, dass dieser Wechsel nicht erfolgreich gestartet ist. Aber die Australian Open stehen nun vor der Tür und spätestens dort zählen dann keine Ausreden mehr. Irgendwie gibt es auch wieder das alte Duell Becker gegen Edberg, falls Djokovic und Federer aufeinander treffen sollten. Das wäre für die Medien natürlich ein echtes Highlight. Boris Becker, der lange in Deutschland nur durch Pokern und im Boulevard präsent war, hat dann vermutlich seinen letzten Stargames Bonus Code eingelöst und konzentriert sich nun voll auf Tennis, den im Duell mit Federer/Edberg kann er mit Djokovic derzeit eigentlich nur verlieren, denn der Serbe wird hier nach den letzten Ergebnissen klarer Favorit sein.